19 Seiten zum Stichwort „Vertragsrecht“
Muss der Anbieter einen 12-Monats-Tarif aktiv anbieten?
Stand: 18.6.2026, Lesezeit ca. 1 min
Telefonanbieter müssen einen 12-Monats-Tarif nicht aktiv bewerben oder im Werbeschreiben erwähnen. Es reicht, wenn er irgendwo im Angebot des Unternehmens auffindbar ist. Das hat der BGH im Mai 2026 klargestellt.
Roller pendelt auf Autobahn: Verkäufer muss beweisen?
Stand: 18.6.2026, Lesezeit ca. 2 min
Zeigt ein gebrauchter Motorroller wenige Tage nach dem Kauf ein gefährliches Symptom – hier: starkes Pendeln bei Autobahnfahrt –, muss nicht der Käufer beweisen, dass ein Mangel schuld war. Es genügt, dass ein Mangel als Ursache infrage kommt. Der Verkäufer muss sich entlasten.
BMW-Dieselkäufer: Reicht ein einfacher Hinweis aufs Thermofenster?
Stand: 6.6.2026, Lesezeit ca. 2 min
Der BGH hat entschieden, dass ein BMW-Käufer beim Vorwurf einer unzulässigen Abschalteinrichtung keine technischen Details zum Thermofenster nennen muss. Es genügt, grob zu beschreiben, dass die Abgasreinigung bei bestimmten Temperaturen eingeschränkt wird. Das Brandenburgische OLG hatte die Anforderungen zu hoch angesetzt.
Kredit abbezahlt – kann ich den Vertrag noch widerrufen?
Stand: 6.6.2026, Lesezeit ca. 1 min
Wer seinen Kreditvertrag vollständig zurückgezahlt hat, kann ihn danach nicht mehr widerrufen. Das stellt der BGH klar und verweist auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2023. Das Widerrufsrecht erlischt mit der letzten Zahlung.
Gewerbliche Miete und Pacht – Indexklausel, Betriebspflicht, Konkurrenzschutz
Stand: 19.2.2026, Lesezeit ca. 2 min
Im Gewerberaummietrecht gilt Vertragsfreiheit – was nicht vereinbart ist, regelt das Gesetz oft unerwartet. Indexklauseln, Betriebspflichten und fehlender Konkurrenzschutz können Mieter überraschen, während Pachtverträge zusätzliche Haftungsrisiken bei Betriebsübernahmen bergen.
Darlehensvertrag: Wichtige Punkte für Kreditgeber
Stand: 19.2.2026, Lesezeit ca. 3 min
Ein Darlehensvertrag regelt die Übertragung von Geld oder Sachwerten. Besonders bei Gesellschafterdarlehen oder Verbraucherdarlehensverträgen sind Fremdüblichkeit und Formvorschriften entscheidend, um steuerliche Nachteile oder Verjährungsrisiken zu vermeiden.
Dienstvertrag – Abgrenzung, Kündigung und Scheinselbständigkeit
Stand: 19.2.2026, Lesezeit ca. 2 min
Beim Dienstvertrag wird eine Tätigkeit, nicht ein Ergebnis geschuldet, was oft zu Missverständnissen führt. Im Gegensatz zum Werkvertrag besteht kein Anspruch auf Erfolg, und die Vergütung ist auch bei Unzufriedenheit fällig, sofern die Leistung erbracht wurde. Kündigungen sind möglich, besonders bei freien Diensten, während Scheinselbständigkeit für Auftraggeber hohe Nachzahlungsrisiken birgt.
Finanzierungsleasing – Risiken, vorzeitige Beendigung und Stolperfallen
Stand: 19.2.2026, Lesezeit ca. 2 min
Beim Finanzierungsleasing überlässt der Leasinggeber ein Objekt gegen Raten, bleibt aber Eigentümer, während der Leasingnehmer das wirtschaftliche Risiko trägt. Vorzeitige Beendigung ist kostspielig, und je nach Modell (Kilometer- oder Restwertleasing) trägt der Leasingnehmer zusätzliche Marktrisiken. Steuerliche Behandlung und Versicherungsschutz erfordern präzise Vertragsgestaltung.
Forderung durchsetzen: Inkasso, Mahnbescheid und Gericht
Stand: 19.2.2026, Lesezeit ca. 2 min
Eine Forderung durchsetzen tut man am besten stufenweise: erst außergerichtlich, dann mit gerichtlicher Hilfe. Lohnt sich ein Inkassobüro? Was ist ein Mahnbescheid? Und was sollten Schuldner beachten, wenn Post vom Gericht kommt?
Anwalt für Verträge, NDAs & AGB aus Berlin: Risiken vermeiden
Stand: 19.2.2026, Lesezeit ca. 3 min
Anwalt aus Berlin für Vertragsrecht – AGB, NDAs und Vertragsgestaltung für Unternehmen und Verbraucher. Deutschlandweit tätig. Rechtssichere Dokumente, die im Streitfall standhalten.
Kaufvertrag – Lieferung, Mängel und was schiefgehen kann
Stand: 19.2.2026, Lesezeit ca. 3 min
Der Kaufvertrag verpflichtet den Verkäufer zur mangelfreien Lieferung und den Käufer zur Zahlung. Bei Mängeln muss zunächst Nacherfüllung verlangt werden, bevor Rücktritt oder Schadensersatz möglich sind. Eigentumsvorbehalte sichern Forderungen, besonders bei Insolvenzrisiko.
Schriftform, Textform, elektronische Signatur – was gilt wann
Stand: 19.2.2026, Lesezeit ca. 2 min
Verträge sind meist formfrei gültig, doch der Beweis im Streitfall ist ohne Schriftform schwierig. Nur die qualifizierte elektronische Signatur (qeS) entspricht der Schriftform – viele Anbieter liefern jedoch nur fortgeschrittene Signaturen, die rechtlich nicht ausreichen.
Vertrag beenden – Widerruf, Rücktritt, Kündigung, Anfechtung: der Unterschied
Stand: 19.2.2026, Lesezeit ca. 4 min
Wer einen Vertrag beenden will, steht vor einem Begriffsdschungel: Anfechtung, Widerruf, Rücktritt, Kündigung – klingt ähnlich, bedeutet rechtlich etwas völlig anderes. Hier erkläre ich den Unterschied, zeige eine Formulierung, die immer funktioniert, und wie man den beweisbaren Zugang sicherstellt.
Vertrag prüfen: Haftungsfallen, Klauseln und Stolperfallen erkennen
Stand: 19.2.2026, Lesezeit ca. 2 min
Ein Vertrag kann wirksam und trotzdem schlecht für Sie sein. Ich prüfe Haftungsklauseln, Gerichtsstandsklauseln, Kündigungsfristen und auch, was der Vertrag nicht regelt – und verhandle Änderungen mit der Gegenseite. Für kleine Verträge gibt es auch einen schnellen Check.
Vertragserfüllung – wenn der andere seinen Teil nicht hält
Stand: 19.2.2026, Lesezeit ca. 2 min
Lieferung zu spät, Leistung mangelhaft, Auftraggeber zahlt nicht – was man tun kann, wenn der Vertrag nicht so wie vereinbart läuft. Mit Hinweisen zu Minderung, Zurückbehaltungsrecht und Schadensersatz.
Werkvertrag – Abnahme, Mängel und was Auftraggeber wissen müssen
Stand: 19.2.2026, Lesezeit ca. 2 min
Beim Werkvertrag schuldet der Unternehmer ein mangelfreies Ergebnis, nicht nur das Bemühen. Eine präzise Leistungsbeschreibung und schriftliche Abnahme mit Mängelprotokoll sind entscheidend, da sie Gewährleistungsfristen auslösen und Beweispflichten klären.
Verträge erstellen
Stand: 7.6.2026, Lesezeit ca. 2 min
Verträge und Formulare, die nicht regelmäßig von einem Anwalt geprüft und aktualisiert werden, bergen erhebliche Risiken. Unwirksame Klauseln oder fehlerhafte Einbindung von AGB führen im Streitfall zu ungünstigen gesetzlichen Regelungen, oft mit finanziellen Nachteilen.
NDAs (Geheimhaltungsvereinbarungen)
Stand: 7.6.2026, Lesezeit ca. 3 min
Ein Non-Disclosure-Agreement (NDA) ist eine vertragliche Vereinbarung, die vertrauliche Informationen zwischen Parteien schützt. Es regelt, welche Daten weitergegeben werden dürfen und welche geheim bleiben müssen, um rechtliche Risiken zu vermeiden. Bei Verstößen können Vertragsstrafen greifen, die allerdings umstritten sind.
AGB-Erstellung
Stand: 7.6.2026, Lesezeit ca. 2 min
Viele Unternehmen schreiben ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen selbst oder übernehmen sie aus fremden Vorlagen. Das Ergebnis sind oft unklare oder rechtlich nicht haltbare Formulierungen. Wer seine AGB professionell erstellen lässt, braucht eine Lösung, die zum eigenen Geschäftsmodell passt, rechtlich auf dem aktuellen Stand ist und im Streitfall auch Bestand hat.