-6 10-Minuten-Business: Kritische Betrachtung und Nachrechnen
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Das 10 Minuten Business von Simon Heinen

Simon Heinens ‘10 Minuten Business’ verspricht 140 € am Tag bei 10 Minuten Arbeit – und verkauft dieses Geheimnis für 47 €.

Ein Goldesel für 47 €

Goldesel mit Preisschild 47 € auf einem Viehmarkt
Bild: KI, Prompt: Thomas Meier-Bading

„Mein Goldesel - nunja: macht - 2.800 € im Monat, aber ich verkaufe ihn Dir für 47 €!"

Das „10 Minuten Business” von Simon Heinen (zehnminutenbusiness.de) verspricht genau das.
Auf der Landingpage werden 2.847,15 € im Monat versprochen, also bei 20 Arbeitstagen ca 140 € pro Tag für 10 Minuten Arbeit. Das sind 850 € Stundenlohn! Wer das wirklich verdient, könnte einfach jemanden für diese Arbeit bezahlen – bei doppelten Mindestlohn kostet das keine 140 € im Monat. Stattdessen verkauft der das für 47 €? Da kann ja was nicht stimmen!

Was kauft man da eigentlich?

Der Checkout listet acht Checkmark-Versprechen: kein Modul, keine Stundenzahl, kein Tool, keine Nische. Was aber nun an Greifbarem tatsächlich geliefert wird, das steht nirgends.

Graben wir also mal weiter. Das Partnerprogramm des Anbieters ist offen einsehbar: Affiliates werben weitere Affiliates an und erhalten 15 % Second-Level-Provision für deren Verkäufe. Das 47-€-Produkt lehrt also nicht, wie man mit Affiliate-Marketing Geld verdient, es lehrt, wie man weitere Käufer desselben Produkts anwirbt.

Der Käufer kauft also keinen Kurs, er kauft seinen Platz im Verkaufssystem.

Anonym – wirklich?

Der Checkout verspricht auch: „Anonym oder sichtbar – du entscheidest.” Wer als Affiliate Einnahmen erzielt, betreibt ein Gewerbe. Gegenüber Finanzamt, Digistore24 und Zahlungsdienstleistern ist keine Anonymität möglich.

Kontakt:

Sie erreichen mich zu den üblichen Bürozeiten per Telefon: 030/34060478, Whatsapp (Text): +4916091067827 oder E-Mail: anwalt@meier-bading.de RA Meier-Bading ist seit über 20 Jahren als Anwalt tätig
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