20 Warnzeichen beim Online-Coaching - Rechtsanwalt Coaching
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Warnzeichen beim Online-Coaching

Online-Coachings können mitunter viel Geld für wenig Nutzen verlangen. Achten Sie auf Warnzeichen wie Versprechungen von leichtem Geld, starkem Verkaufsdruck und Luxusdarstellungen.

Hierauf sollten Sie bei Video- und anderen Onlinekursen aller Art achten

Eine futuristische Welt des Online-Lernens. Der Nutzer schwebt über einer Stadt aus Wissen
Bild: KI, Prompt: Thomas Meier-Bading

Typische Elemente (die jedes für sich allein genommen durchaus OK sein können) für die „dunkle” Seite des Online-Coachings sind:

Versprechungen und Umsätze

  • Man kann viel Geld in kurzer Zeit mit wenig Aufwand verdienen. Oft ist das Ziel die Steigerung von Verkaufszahlen.
  • Es werden Bilder von schnellen Autos und sonstigem Luxus gezeigt.
  • Bein business-coaching wird von (wörtlich:) über „sechstellige” Einnahmen berichtet. Allein schon das Wort „6-stellig” oder gar „7-stellig” spricht dafür, dass irgend etwas nicht in Ordnung ist. Wenn es für den Betreiber so dermaßen wichtig ist, ob seine Umsätze sechs- oder siebenstellig sind: wieso will der dann ausgerechnet Ihnen diese einmalig „lukrative Möglichkeit” anbieten, anstatt sie einfach selbst zu nutzen, indem er jemanden einstellt?

„Persönliches” über den Anbieter

  • Dem Betreiber ging es einmal wie dem Leser: ähnliche Herkunft, wirtschaftlich komplett am Boden, aber dann Geld für einen sehr teuren Kurs gefunden, seitdem geht es steil bergauf.
  • Die Betreiber unter 30 und haben schon einige „k” Monatsumsatz generiert.

Psychotricks

  • Monatelange Vertrauensbildung auf Instagram o.ä.
  • „Sich hochblätternde” Erfolgszahlen, wie viel Umsatz, Kunden, Steigerung usw. die tolle Methode oder der Guru bisher schon gemacht haben: suggeriert, dass es auch in Zukunft so weitergeht, ohne es zu behaupten.
  • Es gibt irgend etwas kostenlos, meistens ein Erstgespräch. Das Erstgespräch ist das einzige, was man anklicken kann.
  • Man muss sich sodann durch jede Menge Videos sehen und klicken, bevor man das eigentliche Angebot überhaupt sieht.
  • Erst im Videocall wird klar, dass es wirklich sehr teuer ist.

Rechtliche Tricks

  • Es existieren über den konkreten Inhalt des Angebotes keine belegbaren Beweise: nichts auf der Webseite oder schriftlich.
  • Alles Wesentliche wird nur mündlich versprochen.
  • Eine Preisliste findet sich nicht. Die Angebote sehen kostenlos und unverbindlich aus.
  • Im Auftrag stehen nur allgemeine Floskeln, aber nicht die konkret im Call versprochenen Umsatzzahlen.
  • Wenn es nicht so läuft wie geplant, wird die Schuld auf das „Mindset” des Kursteilnehmers geschoben: er ist angeblich noch nicht reif genug und will dem Erfolg gar keine richtigs Chance geben.

Kontakt:

Sie erreichen mich zu den üblichen Bürozeiten per Telefon: 030/34060478, Whatsapp (Text): +4916091067827 oder E-Mail: anwalt@meier-bading.de RA Meier-Bading ist seit über 20 Jahren als Anwalt tätig
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