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Warnung vor Regista online

Regista Online täuscht mit falschem amtlichen Formular

Regista Online Formular.<br>[Klick auf Bild <br>für größere Version] Regista Online Formular.
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Regiasta Adler Auch hier wieder ein doppelköpfiger Adler. Vorsicht bei diesem Vieh, es gibt mehrere Firmen, die hiermit Abzocke betreiben! Die alte Masche zieht offenbar immer wieder: die deutsche Poststelle einer gewissen REGISTA Limited, geschäftsansässig in einem Postfach 500561 in Leipzig, aber weder im deutschen noch im englischen Handelsregister auffindbar, verschickt mehr oder weniger die gleichen alten Formulare, mit der schon die Gewerbemeldung vorstellig wurde und jede Menge Leute zu einer Unterschrift verleitet hat. Dazu gibt es ein Anschreiben, man solle doch das Formular an den mit “X” bezeichneten Stellen ausfüllen. Beilegen tut die “Regista Online” ein “Formblatt A20-RN-56779”, damit es schön amtlich wirkt.
Man soll das unterschriebene Blatt entweder portofrei per Post zurück schicken oder per Fax an 0341/ 928 8067 oder an eine lokale Rufnummer, z.B. in Schleswig-Holstein die 04185/797 607. Sie können gern unten in den Kommentaren weiterere Faxnummern ergänzen.

Keine Pflicht zur Unterschrift

Achtung! Hinter Regista Online verbirgt sich kein Amt, auch wenn erst einmal alles nach einer Auskunft für die Stadt aussieht. Niemand ist dazu verpflichtet, dieses Formular zu unterschreiben, auch dann nicht, wenn nach ein paar Wochen eine Mahnung kommt, das Schreiben sei einem schon einmal zugesandt worden. Im Gegenteil: wer nicht unterschreibt, erspart sich später jede Menge Ärger!

Vorsicht: kein Amt, keine Regina - sondern nur eines: Abzocke!

Das Formular der Regista Online soll über einen Preishinweis hinwegtäuschen - oben links im Bild von mir rot markiert. Angeblich geht man mit der Unterschrift einen Vertrag über 3 Jahre á 348 € netto ein. Die Leistung soll ein Eintrag bei Kiel.Regista.Online sein (bzw: dem ensprechenden Stadtnamen). Das ist natürlich grober Unfug! Es haben schon mehrere Gerichte festgestellt, dass derlei Unterschriften nicht zu einem Vertrag führen und schon gar nicht zu einer Kostenpflicht. Dennoch wird die Firma oder ein Helfershelfer aller Voraussicht nach massive Mahnungen per Post verschicken. Lassen Sie sich davon nicht einschüchtern, es besteht kein Zahlungsanspruch!

was kann man tun

Was kann man tun?!

Wenn man schon unterschrieben hat: Eine ordentlich formulierte und zugestellte Anfechtung ist die richtige Erste-Hilfe-Maßnahme. Das Wort “Widerruf” ist an dieser Stelle falsch! Lesen Sie mehr dazu auf der Sonderseite “wie man sich als Gewerbetreibender wehren kann”.
Treten Sie nicht telefonisch mit der Gegenseite in Verbindung! Und zahlen Sie nicht! Bei Fristen immer ein konkretes Enddatum ausrechnen (also nicht: in 14 Tagen, sondern z.B.: bis zum 31.12.)


Lassen Sie sich auf der hotline kostenlosen Hotline oder unter hotline@kanzlei-thomas-meier.de weitere Informationen geben.

Lesen Sie auch folgende Seiten:


Nutzerkommentare:

(neueste zuerst) #12Achim05.04.2018 14:280Habe das Schreiben für ein amtliches Anschreiben gehalten und unterschrieben. Nachdem ich eine Rechnung erhalten habe, habe ich ohne zu zögern \"den Vertrag\" angefochten, aufgrund von Irtum, arglistische Täuschung und Wucher. Habe mehrere Mahnungen erhalten und auch Inkasso-Büros wurden tätig, die dann von mir entsprechend informiert wurden, dass ich den Vertrag angefochten habe. Alles immer mit Fax und Einschreiben mit Rückschein sowie per email, damit keiner behaupten konnte, er hätte nichts erhalten.In den ersten Schreiben waren Drohungen und falsche Behauptungen, dann kamen Angebote zur Beendigung des Vertrages = Vorsicht Falle, da wer auf solche Schreiben eingeht läuft Gefahr das Vertragsverhältnis anzuerkennen.Habe auf diese Schreiben nicht reagiert und habe nun seit langer Zeit nichts mehr gehört. #11Nebenberufler03.10.2017 22:260Mir ging es ähnlich, unterschrieb versehentlich bzw. unwissend den Vertrag.Kopie erhielt ich bereits. Anfechtungsschreiben habe ich noch nicht versendet, bekam ich von der HWK. Wie ering es euch, wenn man nicht zahlt und eine pauschale bezahlen soll, um aus dem Vertrag zu kommen. Wie ging es weiter? Weder nach Malta, noch Ungarn überweise ich Geld. #10Silvia03.07.2017 12:43+1Ein entsprechendes Widerrufsschreiben hatte ich im Übrigen bereits per Einschreiben und Email an diese Parasiten gesandt. #9Silvia03.07.2017 12:38+6Habe auch nach mehrfacher Zahlungsaufforderung und Mahnschreiben nicht reagiert und auch nicht gezahlt! Prompt kam heute eine Email von German Collection Service Financial Pro GmbH, in der ich mit einer letzten Frist aufgefordert werde zu zahlen,bzw. auf ein ungarisches Konto zu überweisen, da ansonsten eine Detektei beauftragt wird, die meine Zahlungsfähigkeit überprüft. Und nun ? Weiterhin ignorieren?? #8Rechtsanwalt Meier-Bading21.11.16 09:02+3@Mascha:

unter: "Was kann man tun" steht doch alles.
#7Mascha19.11.16 14:51+17So ich habs unterschrieben und auch heute eine rechnung erhalten.... Nun soll ich bezahlen!! Was kann soll ich tun?? Wahrscheinlich komm ich da nicht mehr raus oder?? Bin verzweifelt und dumm gewesen #6M. Brinker19.10.16 09:53-1Danke für die Warnung hier auf der Webseite- Wenn alle Empfänger derartiger Schreiben den Antwortumschlag leer und unfrei zurücksenden, hätten die Betrüger der Regista Ltd. auch etwas davon. #5Petra18.10.16 07:360Danke Danke für diese Info. Habe heute zwei solcher Briefe erhalten. Auch meine Bekannten. Nun wissen wir was zu tun ist... nächste Polizeiwache und Anzeige! #4Rechtsanwalt Meier-Bading18.10.16 07:220Eine Strafanzeige stellen Sie am besten bei Ihrer örtlichen Polizeiwache oder im Internet. Die meisten Bundesländer haben eine Onlinewache. #3HHG Service Wetzlar17.10.16 07:50+1Auch wir haben dieses dubiose Schreiben erhalten und haben sofort gesehen, dass hier einer sich auf Kosten von gutgläubigen Kleingewerbe gesundstoßen will. Wo kann man den anzeigen? #2Herr Bozkurt17.10.16 06:250Danke für Ihre Warnung. #1Jan Ko.16.10.16 15:022Hallo,
ich habe den Antwortbrief an Regista zurück geschickt. Allerdings vorher meine Adresse heraus geschnitten und nicht unterschrieben. Ich hoffe ich bin nun ein böser Mensch, der mit NICHT frankiertem Rückporto kosten an die Betrüger verurscht, aber keine Straftat begangen hat. Lieben Gruss Jan

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