Mindset ersetzt keine Haftung
Nichts ist falsch Ihrem Mindset
Verträge über Fernunterricht können unwirksam sein. Das gefällt
einigen Anbietern gar nicht, denn sie haben viel Geld in ihren Sales-Funnel investiert.
Sie möchten ihre Kuh, die sie schön melken können, nicht verlieren (also: ihre Kunden).
Deshalb vermitteln sie dem Teilnehmer, dass sein „Mindset” falsch sei, wenn das gecoachte
Geschäftsmodell nicht fruchtet. Der Teilnehmer habe nicht deshalb keinen Erfolg, weil das Konzept
schlecht ist, sondern weil er den Erfolg nicht ausreichend wolle oder schlichtweg zu dämlich sei.
Warum sagt der Coach das?
Weil er damit einerseits versucht, aus der Haftung zu kommen. Wenn ein Kursteilnehmer nämlich
erst einmal beginnt, das Vertrauen zu verlieren, dann informiert er sich womöglich
noch über seine rechtlichen Möglichkeiten und stößt auf das FernUSG.
Das gilt es zu vermeiden, denn sonst heißt es aus Sicht des Betreibers: Kunden verlieren und Geld zurückzahlen.
Aus dem Grund wird vielfach schon am Anfang des Kurses ein besonderer Fokus auf das
richtige „Mindset” gelegt und nicht etwa deshalb, weil es ohne Verkäufer-Gen keinen
Erfolg gebe: der Kunde ist so herum einfach selbst schuld, wenn es nicht klappt.
Andererseits liefert ein „mangelndes Mindset” auch einen guten Anlass, mal den folgenden Mastervertrag zu bewerben, der noch mehr Geld kostet.
Dringender Anlass zur Prüfung
Rechtlich ist der Verweis auf das Mindset natürlich nicht relevant.
Sobald aber der Begriff „fehlendes Mindset” aber fällt, sollte man sehr hellhörig werden. Das ist zumindest ein deutliches Signal für: irgendwas ist hier falsch. Überprüfen Sie dann den Kurs nochmal genau, welche Warnsignale hier aufleuchten.
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