Letztes Update Stand: 14.7.2026, Lesezeit ca. 3 min

Peak Momentum: Hilfe bei debtist Inkasso und Rückforderung

Schreiben Ihnen CopeCart oder Debtist Inkasso wegen Peak Momentum? Dann sollten Sie wissen: Es gab bei Peak Momentum offenbar nie ein reales Handelskonto. Alles – die Gewinne, die Sprachnachrichten, die Community – war eine KI-Simulation. Da kann man nicht viel tun, das Geld ist zumeist weg. Gute Chancen gibt es hingegen bei den Raten, die Sie für den Community-Zugang bei CopeCart zahlen. Diese lassen sich mit anwaltlicher Hilfe stoppen und zurückholen – ob 2.799 € oder 9.999 €.

Peak Momentum (früher Algovate): alles Fake

Ein Mensch am Handy sitzt in einer Schneekugel. Die Hand eines Androiden stellt sie in ein Regal mit mehreren solcher Kugeln.
Bild: KI, Prompt: Thomas Meier-Bading

Eine Mandantin wendet sich an mich, sie hat viel Geld beim Online-Trading verloren, weil die Kurse eingebrochen seien. Man habe ihr mitgeteilt: der Markt sei in einem Ausnahme-Regime gewesen, wobei die eigentliche Ursache das Umfeld sei. Die beteiligten Trading-KIs (Momentum AI PAMM Master A/c und Momentum AI BTC) seien daran unschuldig. Nach Prüfung der Unterlagen stellte sich heraus: es gab in Wahrheit überhaupt kein Trading. Sie war übrigens nicht die Einzige – und es ist keine Schande, auf professionell gefälschte Systeme hereinzufallen.

Aber der Reihe nach: Ziemlich lange wirkte alles total echt beim „KI-Trading”: die Telegram-Gruppen, die Marktanalysen, die Reaktionen anderer Nutzer, ein gewisser Herr „Fremdkapital Support” als persönlicher Ansprechpartner, der vorzugsweise Sprachnachrichten versendet, damit es möglichst warm und menschlich wirkt.

Viele Mandanten haben die Telegram-Gruppe „VIP Trade Advantage” oder „200k-Fremdkapital” von Peak Momentum für 2.799 bzw. 9.999 € gekauft und sie in Raten finanziert, weil man ihnen am Telefon versprochen hatte: „das System generiert so viel Geld, davon kannst Du die Raten bezahlen und hast noch mehr als genug übrig”. Spätestens nach der dritten Rate war dann klar – das funktioniert so nicht, denn es wurde überhaupt kein Geld investiert. Seitdem schreiben CopeCart oder Debtist Inkasso und bestehen auf den Raten.

Jedem Betroffenen seine eigene Truman-Show (nichts war echt)

Wenn man sich die Inhalte genau ansieht, fällt auf: wie kann nach einer Sekunde eine 40-Sekunden-Sprachnachricht ankommen? Wieso verwenden alle Beteiligten immer die selbe Wortwahl und dazu in inflationärer Weise Emojis? Wieso sollten „ausgewählte Partner-Broker” 20 % Bonus auf Einzahlungen dazugeben - von ihrem eigenen Geld? Und vor allem: wieso sollte überhaupt jemand einer exklusiven Community das tolle KI-System zur Verfügung stellen, anstatt das Geld einfach selbst zu investieren?

Das kann nur bedeuten: die Mandantin hat die ganze Zeit fast ausschließlich mit KI-Bots gesprochen. Alles war von Anfang an nur eine Simulation. Es wurde nie real getradet, es gab keine echte Community, kein echtes Handelskonto und folglich auch kein gescheitertes Investment. Da ist Herr Fremdkapital Support seinen vertraglichen Pflichten („Erweitertes Risikomanagement”) alles andere als nachgekommen.

Es ist wie eine eigene kleine Finanzwelt-Blase, und die wird für jedes Mitglied gesondert erschaffen - jeder ist sein eigener Truman Burbank.

Wie holt man Sie da wieder raus?

Bild: KI, Prompt: Thomas Meier-Bading

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Warnsignale

Achten Sie bei Reels und sonstiger Werbung besonders auf folgende Warnsignale:

  • Sprachnachrichten kommen ohne jede Verzögerung, teils Sekunden nach einer Anfrage
  • die Teilnahme an einer exklusiven VIP-Chatgruppe soll schon Geld kosten
  • alle Beteiligten verwenden auffällig ähnliche Formulierungen und identische Emoji-Muster
  • kein Zugriff auf ein extern verifizierbares Handelskonto bei einem in Europa regulierten Broker
  • ein Bonus auf Einzahlungen bei „Partner-Brokern” - wieso sollten die eigenes Geld dazuschustern?
  • kein Unternehmenssitz in Deutschland, kein greifbarer Verantwortlicher

Kontakt:

Sie erreichen mich zu den üblichen Bürozeiten per Telefon: 030/34060478, Whatsapp (Text): +4916091067827 oder E-Mail: anwalt@meier-bading.de RA Meier-Bading ist seit über 20 Jahren als Anwalt tätig
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  • Keine Unterlagen? Kein Problem, manchmal habe ich schon ähnliche.
  • Sie sind nicht der oder die Erste mit einem Coaching-Fall.
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