Letztes Update Stand: 25.8.2026, Lesezeit ca. 1 min

Wie Anbieter mit Matroschka-Technik Kunden in Kaufzwang führen

Nach jedem Kauf folgt ein neues, teureres Angebot mit Countdown und Dringlichkeit. Oft ist das beworbene Produkt erst mit umfangreichen Zusatzkäufen nutzbar. Besonders fragwürdig: Einstiegsangebote enden regelmäßig in mehrtausend Euro teuren Kursen. Eine undurchsichtige Praxis, die Kunden zu kostspieligen Fehlentscheidungen verleitet.

Die Upsell-Kaskade

Kaum ist der erste Kauf abgeschlossen, folgt die nächste Seite: ein weiteres, meist teureres Angebot, oft mit eigenem Countdown und eigener Dringlichkeit. Das an sich ist nicht verboten. Die folgenden Seiten sollten auf Upsells geprüft werden:

(bitte seitlich scrollen)

Mehrstufige Produktarchitekturen sind aber dann fragwürdig, wo die einzelnen Stufen bewusst so konstruiert sind, dass das beworbene Produkt erst mit einer deutlich teureren Zusatzstufe erreichbar ist, das ursprüngliche Angebot also schlicht unvollständig war.

Oftmals enden auch günstigste Einstiegsangebote in Kursen, die viele tausend Euro kosten.


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