Knappheit als Verkaufstrick – wie digitalisierte Angebote oft unecht begrenzt werden
Knappheit an Plätzen
„Nur noch 12 Plätze frei” klingt nach einem echten, physisch begrenzten Kontingent – tatsächlich handelt es sich bei digitalen Kursen, Coachings oder Mitgliedschaften technisch selten um eine echte Kapazitätsgrenze. Ein Online-Kurs oder eine Zoom-Session lässt sich beliebig oft duplizieren, eine harte Obergrenze existiert oft nur als Behauptung.
Knappheitssignale wirken deshalb so gut, weil Menschen Verluste stärker gewichten als gleich große Gewinne: Die Vorstellung, einen der letzten Plätze zu verpassen, wiegt psychologisch schwerer als die nüchterne Abwägung, ob das Angebot überhaupt passt. Diese Wirkung ist in der Verhaltensökonomie gut belegt und wird branchenübergreifen genutzt, nicht nur im Coaching-Bereich.
Die folgenden Seiten nutzen Platzknappheit:
(bitte seitlich scrollen)
- Affinex
- AI Autopilot
- Business in the Pocket
- ChatGPT-Ads
- Digitale Geldmaschine
- Fertig in 30 Minuten
- KaufRadar
- KI Consultant Zertifikatslehrgang
- KIM – Dein K.I.-Mitarbeiter
- Magic Blog System 2.0
- Social OS
- StoryFlow
- VIP Backstage Pass
Auffällig wird es, wenn die Platzzahl bei jedem Seitenbesuch identisch bleibt, sich unabhängig von der Tageszeit nie verändert oder nach angeblichem „Ausverkauf” kurz darauf wieder ein neuer Countdown mit derselben Zahl startet.
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Bewertung: 5,0 ⭐⭐⭐⭐⭐
- Keine Unterlagen? Kein Problem, manchmal habe ich schon ähnliche.
- Sie sind nicht der oder die Erste mit einem Coaching-Fall.