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meine Direktkandidaten zur Bundestagswahl

  
Montag, den 12. August 2013 um 12:40 Uhr

12.8.2013 Fragen an meine Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2013

 

Mich haben die Wahlplakate der Parteien geärgert. Allgemeine Floskeln, ganz wenig Konkretes.  Will denn niemand Wahlkampf machen? Warum sind wohl so viele Menschen politikverdrossen?  Fragt sich das niemand?

Ich habe gefragt, und zwar die Direktkandidaten in meinem Wahlkreis Berlin Charlottenburg/Wilmersdorf. Ich bin auf die Antworten gespannt und darauf, ob die Wahlversrpechen mit den tatsächlichen Abstimmungen im Bundestag auch übereinstimmen werden.

 

info@uelker-radziwill.de
info@cdu.de
kv@gruene-cw.de
bezirksgeschaeftsstelle@fdp-citywest.de
cieschinger@dielinke-charlottenburg-wilmersdorf.de

[.. gekürzt]

 

  [Update 18.9.2013] 4 Tage vor der Wahl. Der Wahlkampf läuft inzwischen, aber eine Antwort auf meine Email habe ich nicht bekommen.

Das verwundert mich inzwischen auch nicht mehr, denn nach dem neuen Wahlrecht ist die Erststimme vollkommen egal, jedenfalls was die Stärke der Parteien oder mögliche Koalitionen anbelangt. Denn Überhangmandate werden nun durch Ausgleichsmandate für die anderen Parteien ergänzt. Dadurch hat die Erststimme allenfalls einen Einfluss auf die Gesamtgröße des Bundestages, nicht aber auf die prozentualen Anteile der gewählten Fraktionen.

Auf die Zweitstimme kommt es an, denn allein daran bemißt sich, welche Teile der schicken Grafiken welche Farbe haben werden.

 

Aber auch hier werden die Inhalte kaum über Plakate transportiert. Statt dessen nur Belangloses und Nicht-Greifbares.  Leider.

 

 

Kommentare 

 
0 #5 Rechtsanwalt Meier 2013-09-20 16:55
Keine Angst, über mangelnden Traffic kann ich mich wahrlich nicht beklagen. Und Traffic zur Bundestagswahl - was sollte ich damit anfangen? Ich habe keine Werbebanner auf der Seite.

Abgeordnetenwat ch ist auch keine offizielle Seite der Kandidaten, sondern eine unabhängige Institution. Ich habe vielmehr die Emailadressen ausgewählt, die ich auf den Webseiten der Kandidaten im Impressum gefunden habe, soweit das möglich war, wenn nicht, von der nächsthöheren "Instanz" der Partei. Das ist doch der offizielle Weg, mit den Kandidaten in Kontakt zu treten.

Nein, es ging mir hier echt um die Sache (auch wenn Sie mir das nicht glauben wollen und sich andere Erklärungen zurechtlegen): warum wird man auf den Plakaten mit allgemeinen Plattitüden behelligt und nicht mit Fakten? Weil man offenbar gar nicht greifbar sein möchte. Schade!
 
 
0 #4 Charlottenburger 2013-09-20 15:20
Hallo Herr Meier,

dass Sie nichts von den Parteien gehört haben, verwundert mich kaum:

Für Fragen an Kandidaten und Abgeordnete steht das anerkannte Portal www.abgeordnetenwatch.de zur Verfügung. Um zu wissen, was die Parteien programmatisch vertreten, reicht ein Link auf die Parteiprogramme . Ebenso auf die Homepages der Kandidaten, wenn Sie zu deren Personen Informationen benötigen.

Offensichtlich ging es Ihnen doch darum, zusätzlichen Traffic auf Ihre Homepage zu generieren - aber warum sollten die Kandidaten so etwas unterstützen?
 
 
+2 #3 Rechtsanwalt Meier 2013-08-19 08:30
Achso, und bezwecken will ich damit, dass sich die Verantwortliche n bei den Parteien mal einen Kopf machen, ob ihre tolle Werbeagentur denn tatsächlich so brilliante Ideen hatte, oder ob das Ergebnis nicht am eigentlichen Sinn und Zweck einer Wahl vorbei geht.
 
 
0 #2 Rechtsanwalt Meier 2013-08-19 08:16
Oh Nein, und ich hoffe, das wird auch deutlich. Siehe auch das Update.

Mir geht es als Organ der Rechtspflege darum, dass ich gern messbare Fakten will. Wofür konkret setzen sich die Parteien ein? Ich lese immer nur Unkonkretes: "WIR für ein Alter ohne Armut" oder "gemeinsam für Deutschland" - daran kann ich niemanden messen. Was konkret plant denn derjenige Kandidat für ein Alter ohne Armut? Was konkret der andere für ein gemeinsames Deutschland?

DAS sind Dinge, die ICH nicht verstehe.
 
 
0 #1 Charlottenburger 2013-08-16 18:13
Hallo Herr Meier,

so sehr ich mich auch anstrenge, ich verstehe nicht, was Sie damit auf einer Werbeseite für ihre Anwalts-Kanzlei zum Ausdruck bringen oder bezwecken wollen. Ist das eine Art Guerilla-Marketing für die LINKS-Partei?
 
Aktualisiert ( Mittwoch, den 18. September 2013 um 14:39 Uhr )
 
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