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Trittbrettfahrer kopiert Gewerbeauskunft-Zentrale

  
Samstag, den 17. Dezember 2011 um 01:50 Uhr

17.12.2011: gar nicht "billige" Kopie: zweite Gewerbeauskuunft-Zentrale taucht auf

 

falsche Gewerbeauskunft-ZentraleDie Gewerbeauskunft-Zentrale aus Düsseldorf hat offenbar Nachahmer gefunden: eine nicht genannte Firma schickt Antragsformulare herum, die es in sich haben.
[Klick auf Bild für Vergrößerung]

Das Prinzip ist das selbe wie bei der "echten" Gewerbeauskunft-Zentrale (betrieben von der GWE Wirtschaftsinformations GmbH): ein behördlich aussehendes Schreiben - angeblich von einer "Gewerbeauskunft-Zentrale" - soll zum Ausfüllen eines Formulars verleiten. Im Fließtext aber ist der Hinweis auf enorme Kosten versteckt.

In diesem Exemplar sollen 24 Monate lang 85 € fällig werden, ob brutto oder netto, ist unklar. Wer unterschreibt, wird also vermutlich wegen 2.427,60 € inkl. 19% MwSt. zur Kasse gebeten werden!

Achtung! Dieser Vertrag soll sich noch dazu um weitere 2 Jahre verlängern, wenn man nicht rechtzeitig kündigt (im Bild rot markiert), also nochmal 2.427,60 €.

Die Rücksendung soll an die Faxnummer 00414/350 80 445 erfolgen und angeblich kostenlos sein. Meiner Kenntnis nach ist das aber eine Schweizer Festnetznummer, für die Gebühren anfallen.

Weiter heißt es im letzen Satz des Textblocks, dass man mit seiner Unterschrift die Berechtigung zum Onlinestellen eines Logos erteilt (im Bild grün markiert). Das wird man so lesen können, dass man damit ausschließlich diese Berechtigung erteilt und keinen Vertrag möchte.

Unklar bleibt aber vor allem, mit wem man hier eigentlich einen Vertrag schließen soll. Es ist weder ein Firmenname angegeben noch eine Domain, auf der der Eintrag angezeigt werden soll. Allenfalls von "uns", "wir" und "unserer Verlag" ist die Rede.

 

die rechtliche Seite

Es dürfte aus diesen Gründen ziemlich auf der Hand liegen, dass durch die Unterschrift kein Vertrag zustande kommt.

 

Was kann man tun?

Hierzu habe ich eine Sonderseite eingerichtet, wie man sich als Gewerbetreibender oder Freiberufler wehren kann. Achtung, es laufen Firsten!   Und schicken Sie keinen "Widerruf"!

 

Fazit

Wer sich hier viel Ärger ersparen will, unterschreibt das Formular besser nicht. Wem das passiert ist, der sollte sich relativ leicht durch eine Anfechtung wieder lösen können, allerdings muss man hier zumeist etwas Hartnäckigkeit zeigen. Wenn die Firma im Ausland sitzt (was ich nicht weiß), könnte es Probleme mit der Zustellung geben.

 

 

Lassen Sie sich nicht von den Gegnern verunsichern! Lassen Sie sich auf der hotline oder unter hotline@kanzlei-thomas-meier.de weitere Informationen geben.

 

 

 

 

 

Aktualisiert ( Dienstag, den 28. Februar 2012 um 10:15 Uhr )
 
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